Hofladen 2.0: Landwirt Stefan Lässer setzt auf Bischof Automaten

Bereits in dritter Generation bewirtschaftet Stefan Lässer (40) den Schlösslehof am Ortsrand von Hard (Vorarlberg). Der Pachtbetrieb liegt damit einerseits „ganz nah an der Natur, aber auch ganz nah am Kunden“, so Stefan Lässer. Für ihn ein idealer Standort: Denn bereits seit 16 Jahren vermarktet der Hof seine Erzeugnisse direkt. Einen Großteil seines Umsatzes macht Lässers Schlösslehof mittlerweile über Warenautomaten.

Breite Produktpalette und hohe Qualität

Der Hof beheimatet 35 Milchkühe plus den Stier „Hulk“, gut 500 Legehennen sowie 200 Masthennen im Sommer. Über das Jahr verteilt hält er außerdem rund zehn Schweine sowie zwei Ziegen. Die Kühe bekommen nur das zu fressen, was von den weitläufigen Grünlandflächen kommt, die Stefan Lässer bewirtschaftet. Kraftfutter ist für seine Tiere tabu. Eine Kuh auf dem Schlösslehof gibt pro Jahr etwa 6.000 Liter Milch – in industriellen Betrieben geben Milchkühe oft doppelt so viel. Qualität statt Quantität ist, was für Stefan Lässer zählt. Er sieht es deshalb als seine Aufgabe, seine Erzeugnisse so gut wie möglich zu veredeln und zu verkaufen.

Die Produktplatte reicht von pasteurisierter Milch, über Rohmilch, Trinkmilch wie zum Beispiel Schokomilch, Joghurt, Topfen, Frisch- und Weichkäse, Käse, Butter, Fleisch- und Wurstwaren vom Rind, Kalb, Schwein und Huhn bis hin zu frischen Freiland-Eiern. Alles wird verwertet, Abfallprodukte gibt es quasi nicht: So enden beispielsweise die Legehennen irgendwann als Suppenhühner. Das Konzept kommt bei den Kunden gut an. So gut, dass der Andrang im kleinen Hoflädele irgendwann so groß wurde, dass Stefan Lässer Handlungsbedarf sah.

Warenautomaten als Ergänzung zum Hofladen

Vor etwa sechs Jahren schafft Stefan Lässer die ersten Warenautomaten an, zunächst gebraucht. Kurz darauf steigt er auf Bischof Automaten um, die er bereits von einem befreundeten Imker kennt. Vier Vision XL Verkaufsautomaten plus ein Milchautomat zum Selberzapfen bereichern seither den Hofladen. Außerdem verfügt Stefan Lässer über einen mobilen „RollLaden“ von Bischof, mit dem er vor allem im Sommer Passanten am nahegelegenen Radweg anspricht.

Was ursprünglich nur als Ergänzung zum Hofladen gedacht war, entwickelt sich zum Selbstläufer. Mittlerweile macht Stefan Lässer knapp drei Viertel des Umsatzes über die Automaten. Weitere Automaten sollen folgen: Zum Beispiel ein Tiefkühlautomat für die Suppenhühner oder Eis, das aus der hofeigenen Milch produziert wird. „Da müssen wir erst noch umbauen. Mir geht momentan der Platz aus, sonst hätte ich es schon längst gemacht.“

Mit Verkaufsautomaten auf Erfolgskurs

Die Rückmeldung seiner Kunden ist laut Stefan Lässer weitgehend positiv. Der Hofladen hat nach wie vor am Wochenende geöffnet. Wer aber unter der Woche spontan etwas benötigt, der kann sich rund um die Uhr selbst an den Automaten bedienen. Mittlerweile gibt es keine Berührungsängste mehr.

Dass Stefan Lässers Produkte etwas mehr kosten als im Supermarkt, wird von seinen Kunden akzeptiert, der Aufpreis für die Qualität und Regionalität gerne bezahlt: „Die Kunden möchten etwas Gutes kaufen, was Nachhaltiges, etwas ‚G’höriges‘.“ Und falls man doch einmal länger anstehen sollte, kann man sich auf dem Hof umsehen, die Kälbchen im Stall besuchen oder bei den Hühnern, Ziegen oder Schweinen vorbeischauen. Dabei sieht man direkt, wo die Produkte herkommen.

Befüllung der Automaten gehört zum Arbeitsalltag

„Wenn du so eine große Produktpalette hast, musst du schon schauen, dass alles da ist und dass nichts kaputt geht,“ erklärt Stefan Lässer. Daher schauen er und sein Team mehrmals täglich zu den Automaten und füllen sie gegebenenfalls wieder auf. Gerade am Wochenende, wenn viel los ist. Bei seinem mobilen RollLaden verlässt sich Stefan Lässer auf das Telemetrie-System, mit dem er die Verkäufe und Warenbestände am Smartphone überwachen kann.

Mit Bischof Automaten in die Zukunft

Auch in Zukunft will Stefan Lässer weiterhin auf Automaten der Bischof Handels-GmbH setzen. Ihn überzeugen vor allem die große Vielfalt an verfügbaren Automaten oder Kombinations-Möglichkeiten aus einem Selbstentnahme-Bereich mit Zahlung via Automat. Auch neue Zahlungsmethoden per Karte, Apple Pay, Google Pay und Co. möchte er zukünftig über Bischof Automaten anbieten um vermehrt junge Zielgruppen anzusprechen. Den Service der Firma Bischof findet Stefan Lässer unschlagbar: „Sie gehen mit den Leuten und mit ihren Mitarbeitern ganz familiär um, das freut mich immer. Das ist genau das, was ich auf meinem Hof auch lebe.“